Der Mensch -  der größte Feind der Delphine

 

Jahrzehntelang hat Ric O'Barry die Hauptdarsteller der berühmten Fernsehserie Flipper trainiert. Heute kämpft er gegen das weltweite Abschlachten von Delfinen und Walen. Das der Mensch letztlich eine Bestie und einer der schlimmsten Feinde dieser Meeressäuger ist, beweist O´Barry in seinem Dokumentarfilm "The Cove" und dokumentiert, wie jedes Jahr vor der japanischen Küste ein grausames Massaker stattfindet.In Japan ist es Tradition - eine grausame Tradition: die Delfinjagd.
 

Noch nie hat jemand davon Aufnahmen gesehen, denn die Jagd wird streng geheim gehalten. Doch jetzt ist es Ric O'Barry mit einem Spezialisten-Team gelungen, dieses brutale Ritual zu filmen. Mit Treibjagden werden in Japan jährlich tausende Delfine in Buchten eingekesselt und dann mit Speeren und Messern abgeschlachtet. Nur die schönsten und kräftigsten bleiben am Leben und werden um des finanziellen Gewinnes willen weltweit in Delfinarien verkauft und verfrachtet.
Taji ist eigentlich ein idyllischer Ort an der japanischen Ostküste. Dort gibt es paradiesische Buchten, an denen jedes Jahr Delfine und Wale auf ihrem Weg durch die Meere vorbeiziehen. Doch die Idylle trügt. In einer geheimen Bucht, die streng bewacht und von der Öffentlichkeit abgeschottet wird, liegt ein tödliches Geheimnis: Jedes Jahr werden dort Meeressäuger zu Hunderten und Tausenden dahingemetzelt. Insgesamt haben bei Taji schon Hundertausende Delfine auf bestialische Weise ihr Leben gelassen. Die Bilder, die Rick O'Barry und sein Team heimlich und unter großer Gefahr in der Bucht von Taji aufgenommen haben, belegen eindringlich, wie grausam die Fischer vorgehen.

 

Eine Armada von Booten treibt die Delfine zunächst vor sich her. Mit einem Hammer schlagen sie auf lange Rohre, die ins Wasser reichen und einen Höllenlärm  erzeugen, der die Tiere stark verängstigt. Die Delfine fliehen in die Buchten. Doch dort lauern bereits Händler, die Nachschub für Delfinarien weltweit suchen - ein lebendiges Tier bringt ihnen um die 150.000 Dollar. Meeressäuger, die sich für diesen Zweck nicht eignen, werden von Fischern mit Lanzen brutal abgestochen und landen daraufhin in japanischen Kochtöpfen. Allein an dem Tag, an dem Rick O'Barry und sein Team das Treiben der Fischer dokumentierten, starben 70 Tiere auf diese qualvolle Weise. Doch dank der Tierschützer kommen die Bilder aus Japan jetzt an die Öffentlichkeit - verbunden mit der Hoffnung, dass den Fischern ihr grausames Treiben verboten wird.

DIE BUCHT - nur zwei Worte. Jedoch hinter diesen beiden Wörtern verbirgt sich ein schreckliches Geheimnis. Nie sollte bekannt werden, was jedes Jahr mit etwa 2.000 Delfinen in dieser Bucht des japanischen Fischerdorfs Taiji geschieht. Und welche unrühmliche Rolle Delfinarien dabei spielen! Doch jetzt kommt die unbequeme Wahrheit ans Licht und damit eröffnet sich eine einzigartige Chance, viele dieser Delfine zu retten! Gemeinsam kann es uns gelingen, dem Irrsinn der Delfin-Treibjagden in Japan ein Ende zu setzen.
Delfinjagden finden statt, um lebende Tiere für Delfinarien und Vergnügungsparks einzufangen, aber auch, um sie zu töten und ihr Fleisch zu verkaufen. Und das obwohl es nur niedrige Preise erzielt und Gifte wie Quecksilber enthält. Die japanische Regierung begründet die Jagden auch gerne damit, dass Delfine angeblich das Meer leer fressen würden. Die Tierschutzorganisation "Pro Wildlife" sagt diesbezüglich jedoch, dass Studien diese Propaganda widerlegen und vorwiegend die modernen Hightech-Fischfangflotten mit immer engmaschigeren und größeren Netzen hätten die Meere nahezu leer geräumt.

Aber der Mensch ist nicht nur der schlimmste Feind der Delfine, sondern der Mensch bedroht auch das Leben der Wale, das Leben vieler Orang-Utans in Süd-Ostasien, vieler Gorillas und Schimpansen in Zentralafrika, indem er deren Lebensraum vernichtet.

 

 

 

Protestbrief gegen die Delfinjagd in Japan :

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